bza // Anlässlich der aktuellen Diskussion über Schlecker kritisiert der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) die Praxis von konzerninterner Arbeitnehmerüberlassung, wenn dadurch Tarifverträge ausgehebelt, bestehende Löhne gedrückt und die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer verschlechtert werden. Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen erklärt hierzu: "Der BZA kritisiert, wenn auf diesem Wege bereits bestehende Arbeitsplätze in Zeitarbeitsverhältnisse umgewandelt und Mitarbeiter gar unter Druck gesetzt werden, Aufhebungsverträge zu unterschreiben, um als Zeitarbeitnehmer einer anderen Gesellschaft dieselbe Arbeit zu verrichten. Solch ein Geschäftsgebaren entspricht nicht dem ursprünglichen Sinn der Zeitarbeit, missbraucht den 'Mechanismus Zeitarbeit' und schadet unserem Image."
29.12.2009 bza // Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) hat eine gemischte Bilanz des Jahres gezogen. BZA-Präsident Volker Enkerts erklärt hierzu: "Wir wussten, dass es ein schwieriges Jahr für die Zeitarbeit werden wird. Den Rückgang bis auf 517.000 Zeitarbeitnehmer im Mai 2009 hatten wir daher erwartet, ja sogar schlimmeres befürchtet. Daneben gab es aber auch positive Entwicklungen auf großen Teilmärkten, etwa bei kaufmännischen oder Gesundheitsberufen, Dienstleistungen und hochqualifizierten Tätigkeiten. Seit dem Frühjahr haben sich die Zeichen für eine Erholung gemehrt: Bis zum Oktober - dem letzten Monat mit verfügbaren Zahlen - wurden 80.000 neue Stellen geschaffen, so dass nun wieder 600.000 Zeitarbeitnehmer für die Branche arbeiten. Viele Kundenunternehmen haben erkannt, wie wichtig es ist, flexibel zu sein und Zeitarbeit zu nutzen. Und so sind Zeitarbeitnehmer auch die ersten, die wiedergekommen sind. Damit haben wir mitgeholfen, den Gesamtarbeitsmarkt zu stabilisieren."
29.12.2009 bza // Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) hat eine positive Bilanz der Kurzarbeiterregelung gezogen, die erst im März 2009 für die Branche möglich geworden war. Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen erklärt hierzu: "Allein im April waren 28.000 Zeitarbeitnehmer in Kurzarbeit, das entsprach 5,5 Prozent aller Mitarbeiter. Aus dem Stand heraus und mit kurzem Vorlauf hat die Branche also eine für sie völlig neue Regelung genutzt - und dies im Vergleich mit anderen Wirtschaftsbereichen überdurchschnittlich. Der kurz darauf im Mai einsetzende Aufschwung in unserer Branche hat die meisten Kurzarbeiter wieder schnell in reguläre Arbeit zurückgebracht. Dieser ausdrücklich so gedachte Brückeneffekt von Kurzarbeit hat also funktioniert. Wir schätzen, dass insgesamt rund 50.000 Zeitarbeitnehmer - die sonst zwischenzeitlich arbeitslos geworden wären - von dieser Regelung profitiert haben. Da unsere Branche seit Mai 80.000 neue Stellen geschaffen hat, hätte dieses Personal nur mit großem Aufwand und hohen Kosten für die Unternehmen wieder eingestellt werden müssen."
Der Anteil der Gewinne am Volkseinkommen dürfte 2009 brutto erstmals seit Jahren nicht weiter steigen. Doch mit einer Korrektur des seit langem ungleich verteilten Wohlstands hat das wenig zu tun: Die Krise lässt auch die Lohneinkommen sinken. Die Politik der neuen Bundesregierung droht das Verteilungsproblem noch zu verschärfen. Dabei belastet die ungleiche Verteilung schon lange die Binnennachfrage und damit das Wirtschaftswachstum. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung.
Bereits zum fünften Mal in Folge ist die Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschland gestiegen. Im Oktober gab es 1,6 Prozent mehr Beschäftigte in der Branche als im September. Damit waren im Oktober in Deutschland rund 598.000 Zeitarbeitnehmer angestellt - 81.000 mehr als im Mai, der den Tiefpunkt der jüngsten Entwicklung mit 517.000 Zeitarbeitnehmern dargestellt hatte. Dies ergab die Hochrechnung der aktuellen und repräsentativen Ergebnisse des BZA-Zeitarbeitsindex, der vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zusammen mit dem Bundesverband Zeitarbeit (BZA) erstellt wird. Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an allen Erwerbstätigen lag im Oktober 2009 weiterhin bei 1,4 Prozent.
Das Bruttomonatseinkommen von Kfz-Mechanikerinnen und KFZ-Mechanikern beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 2.269 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Internetportals www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Rund 920 Kfz-Mechaniker/innen haben sich daran beteiligt. "Mit dieser Erhebung können wir die Einkommenssituation dieser Berufsgruppe gut abbilden", sagt WSI-Tarifexperte Dr. Reinhard Bispinck.
Die deutsche Wirtschaft ist tief eingebrochen, nicht aber der Arbeitsmarkt. Das unterscheidet die Bundesrepublik derzeit von vielen anderen Industrieländern. Erste Ergebnisse aus der neuen repräsentativen Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung erlauben einen Blick auf die Hintergründe des international viel beachteten "deutschen Arbeitsmarktwunders". Sie zeigen: Dass in der Krise bisher so viele Jobs gerettet wurden, ist der Kurzarbeit zu verdanken, vor allem aber der flexiblen Arbeitszeitgestaltung durch Arbeitszeitkonten. Trotz dieses Erfolges wurde allerdings bereits in knapp 30 Prozent der Betriebe die Stammbelegschaft verkleinert. Noch stärker betroffen waren Leiharbeiter.
26.10.2009 bza // Der Bundesverband Zeitarbeit e.V. (BZA) begrüßt das Vorhaben der Koalitionspartner die Mindestlohnfrage in der Zeitarbeit offen zu halten und die Tarifautonomie zu stärken. BZA-Präsident Volker Enkerts betont: "Richtig ist, einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn nicht einzuführen, und dies den Tarifpartnern zu überlassen. Nur so lassen sich branchengerechte Lösungen finden. Der BZA fordert seit Jahren, die Zeitarbeit in das Arbeitnehmer- Entsendegesetz aufzunehmen und den tariflichen Mindestlohn in der Zeitarbeit einzuführen und für allgemeinverbindlich zu erklären.
Zur Bundestagswahl am 27. September 2009, ab 18.00 Uhr, präsentiert unser Partner mit seiner Webseite www.bei-der-wahl-am.de die aktuelle Bundestagswahl Hochrechnung und das Bundestagswahl Wahlergebnis. Darüber hinaus gibt es auch das aktuelle Landtagswahl Schleswig-Holstein Wahlergebnis und Landtagswahl Brandenburg Wahlergebnis.
Sandra Kreuch, Mutter von 4 Kindern (Zwillinge 10 Monate, Sohn 6 Jahre, Tochter 10 Jahre), steht Ihnen mit Rat & Tat rund um das Thema "Babys / Kinder" zur Seite.
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