In den Medien wird derzeit intensiv darüber diskutiert, ob und wie Jobcenter gegen Arbeitgeber vorgehen, die sittenwidrige Löhne zahlen. Beklagt wird dabei, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) den Grenzwert für Lohnwucher mit drei Euro je Stunde viel zu niedrig angesetzt habe. Dazu stellt die BA klar: Im Interesse der Steuerzahler prüft die BA, ob zusätzliche Sozialleistungen deswegen gewährt werden müssen, weil das Arbeitsentgelt offensichtlich sittenwidrig ist.
Der Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) und die Christlichen Gewerkschaften haben am 11.02.2010 bei ihren Verhandlungen eine Einigung über einen neuen mehrgliedrigen Tarifvertrag für die Zeitarbeitsbranche erzielt. "Das waren die schwierigsten Verhandlungen, die ich jemals führen musste", sagte Helmut Syfuß, Sprecher des AMP-Tarifausschusses und Vizepräsident des AMP, am 12. Februar 2010 in Berlin. "Wir mussten bis an unsere absolute Schmerzgrenze - und teilweise darüber hinaus - gehen, um mit den Christlichen Gewerkschaften überhaupt eine Einigung erzielen zu können."
Der Zukunftsvertrag Zeitarbeit e. V. wird Fördermitglied des Bundesverbands Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e. V. (BZA), der die führenden Zeitarbeitsunternehmen Deutschlands vertritt. "Dieser Schritt ist ein klares Signal für eine geschlossenere Arbeitgebervertretung in der Zeitarbeit", sagt Andreas Dinges, Vorstandsvorsitzender des Zukunftsvertrag Zeitarbeit und Country Manager der Adecco Gruppe Deutschland. Ein Grund dafür liegt in der Struktur der Branche. "Wir vermitteln von der Aushilfskraft bis zum Manager unterschiedliche Berufsgruppen. Da gehen die Ansichten über die Rahmenbedingungen für diesen Wirtschaftszweig zum Teil deutlich auseinander. Mit unserer Kooperation wollen wir nun für mehr Annäherung innerhalb der Branche werben - zum Wohle unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für den Arbeitsmarkt insgesamt", so Dinges.
Die Erholung der deutschen Volkswirtschaft vom Wirtschaftseinbruch im Winterhalbjahr 2008/2009 hat im Jahresschlussquartal 2009 eine Pause eingelegt. Die Wirtschaft bleibt in ihrer Grundtendenz aber auf Erholungskurs. Dieser wird allerdings Anfang des Jahres noch durch überdurchschnittliche witterungsbedingte Produktionsbehinderungen überlagert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte im vierten Quartal preis-, kalender- und saisonbereinigt [2] gegenüber dem Vorquartal (+0,0 %)
Das gestrige Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Höhe der Regelleistungen in der Grundsicherung hat keine Auswirkungen auf die laufenden Auszahlungen des Arbeitslosengeldes II (ALG II) Die derzeitigen Regelsätze bleiben bis zum Jahresende bestehen, bis dahin muss der Gesetzgeber eine Neuregelung treffen. Es wird auch keine rückwirkende Festsetzung der Regelleistungen geben. Wenn der Gesetzgeber die Regelleistung neu festlegt, werden die Leistungen ab Januar 2011 automatisch angepasst. Eine neue Antragstellung ist nicht erforderlich.
Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe sank im Dezember vorläufigen Angaben zufolge [1] preis- und saisonbereinigt [2] um 2,6 %. Im Vormonat hatte sie um 0,7 % zugenommen. Produktionsverluste sind im Dezember nahezu gleich stark in der Industrie in Höhe von -2,8 % und im Bauhauptgewerbe in Höhe von -2,6 % zu verzeichnen. Die Energieerzeugung schwächte sich leicht um 0,2 % ab. Innerhalb der industriellen Hauptgruppen gingen die größten Einbußen zulasten der Hersteller von Vorleistungsgütern (-4,3 %) und Investitionsgütern (-3,4 %), die wesentlich von der Produktion chemischer Erzeugnisse bzw. dem Fahrzeugbau verursacht wurden. Die Konsumgüterproduzenten meldeten hingegen ein Plus von 1,5 % zum Vormonat.
Die Auftragseingänge in der Industrie sind vorläufigen Angaben zufolge [1] im Dezember preis- und saisonbereinigt [2] um 2,3 % gesunken. Im Vormonat waren sie abwärts revidiert um 2,7 % gestiegen. Der Umfang an Großaufträgen war für einen Dezember unterdurchschnittlich. Sowohl die Inlands- (-1,4 %) als auch die Auslandsnachfrage (-3,2 %) haben spürbar nachgelassen. Differenziert nach industriellen Hauptgruppen mussten die Produzenten von Vorleistungs- (-3,2 %) und Investitionsgütern (-2,5 %) weniger Bestellungen hinnehmen. Der Nachfragerückgang war breit angelegt und betraf nahezu alle größeren Wirtschaftszweige. Die Nachfrage nach Konsumgütern erhöhte sich dagegen um 1,8 %.
Nach der Vorlage des Gesetzentwurfes zu einer Neuordnung der Jobcenter sind zahlreiche kritische Stimmen laut geworden. Insbesondere wurde der Bundesagentur für Arbeit vorgeworfen, sie spiele künftig eine zu gewichtige Rolle im System der Grundsicherung. Dazu stellt BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt klar: "Wir wollen mit den Kommunen partnerschaftlich und auf gleicher Augenhöhe zusammenarbeiten. Nur gemeinsam können wir erfolgreich für die Menschen arbeiten und die Prinzipien des Forderns und Förderns verknüpfen."
"Auch zum Jahresbeginn zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt weiter robust. Die Arbeitslosigkeit ist lediglich im jahreszeitlich üblichen Umfang gestiegen. Die Wirtschaftskrise hat sich bislang weniger stark als befürchtet auf den deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt.", so fasste der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Januar 2010 zusammen.
26.01.2010 bza // Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) und die Tarifgemeinschaft Zeitarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes haben sich heute auf neue Entgelte in der Zeitarbeit geeinigt und damit eine intensive Verhandlungsrunde erfolgreich zum Abschluss gebracht. Die neue Entgeltstruktur und die übrigen Tarifregelungen treten am 1. Mai 2010 in Kraft und gelten bis zum 30. April 2012.
Sandra Kreuch, Mutter von 4 Kindern (Zwillinge 10 Monate, Sohn 6 Jahre, Tochter 10 Jahre), steht Ihnen mit Rat & Tat rund um das Thema "Babys / Kinder" zur Seite.
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