neue Tarifverträge Zeitarbeit (BZA) BZA - DGB-Tarifgemeinschaft vom 22.07.2003 [*]geändert durch Änderungstarifvertrag vom 22.12.2004 [*]in der Fassung der Verhandlungsergebnisse vom 30.05.2006 und 09.03.2010 [*]gültig ab 01.07.2010 [*]weitere Nachrichten siehe News, Videos und Info / BZA
Am Freitag den 11.09. geht es los mit der Fußball Weltmeisterschaft 2010. Leider sind ja auch Spiele der deutschen Mannschaft unter der Woche und zu ungünstigen Zeiten. Damit die WM in Süd Afrika keine negativen Auswirkungen auf Ihren Arbeitsplatz hat, sollten Sie folgende Dinge beachten:
27.05.2010 bza // Der Aufwärtstrend in der Zeitarbeitsbranche setzt sich fort und hat sich im März 2010 sogar verstärkt. Gegenüber Februar 2010 weist der IW-Zeitarbeitsindex (BZA) ein Beschäftigungsplus von acht Prozent für den Gesamtmarkt aus. Damit gab es im März 2010 rund 720.000 Zeitarbeitnehmer, was einem Zuwachs von 23,6 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht. Die Zeitarbeitsbranche hat so seit März 2009 knapp 138.000 neue Jobs in Deutschland geschaffen.
bza // Angesichts der wiederholten Ankündigung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, vermeintliche Lohndrückerei und Missbrauch der Zeitarbeit durch weitergehende Regulierung zu verhindern, erklärt der Präsident des Bundesverbands Zeitarbeit (BZA), Volker Enkerts: "Der Missbrauch der Zeitarbeit durch branchenfremde Firmen ist aufgrund von Tarifverträgen zwischen uns und dem DGB nicht mehr möglich. Die anderen beiden Branchenverbände haben ähnliche Vereinbarungen mit dem DGB und anderen Gewerkschaften getroffen. Die gesamte Branche hat also das Problem erkannt und im Rahmen ihrer Möglichkeiten gelöst. Bundesministerin von der Leyen ist darüber von uns persönlich informiert worden. Die Klausel im Tarifvertrag ist ausreichend, weitergehende Regulierungen unserer Branche sind nicht nötig. Wir fordern Bundesministerin von der Leyen auf, zu konkretisieren, was ihr nicht genügt und wie gesetzliche Regelungen aussehen sollen."
05.05.2010 bza // Zur heute präsentierten Zeitarbeitskampagne der IG Metall erklärt der für Tarifverhandlungen zuständige Vizepräsident des Bundesverbandes Zeitarbeit (BZA), Thomas Bäumer: "Erst vor zwei Monaten hat die DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit, der auch die IG Metall angehört, Tariferhöhungen für die Zeitarbeit bis 2013 ausgehandelt. Damit haben DGB und IG Metall den Status der Zeitarbeit als selbständige Branche mit eigenen Tarifverträgen bekräftigt und für eine stabile und verantwortungsbewusste Entgeltentwicklung in den kommenden Jahren gesorgt. Die IG Metall hat ihren Abschluss selbst als ‚Fortschritt’ bewertet und begrüßt. Die widersprüchliche Doppelstrategie der IG Metall - nämlich am Verhandlungstisch sitzen, aber trotzdem angreifen - ist kurzsichtig: die aufgestellten Forderungen beschwören alte Zeiten herauf, die die Gesetzgeber in Deutschland und Europa längst abgeschlossen haben. Anstelle fortdauernder Angriffe auf die Branche, sollte die IG Metall einsehen, dass Zeitarbeit ein selbstverständlicher Teil der Volkswirtschaft geworden ist."
09.03.2010 bza // Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) und die Tarifgemeinschaft Zeitarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes haben sich heute auf neue Entgelte für die Zeitarbeitsbranche geeinigt. Das heutige Verhandlungsergebnis beendet mangels Erklärungsfrist eine lange und intensive Verhandlungsrunde. Die tarifvertraglichen Neuerungen treten am 01. Juli 2010 in Kraft und gelten bis zum 31.10.2013. Der Tarifabschluss sieht eine Erhöhung aller Entgeltgruppen in vier Schritten vor. Das Tarifniveau steigt insgesamt in der Entgeltgruppe 1 im Westen auf EUR 8,19 und im Osten auf EUR 7,50.
Nachdem wir die unbefristete AÜ-Erlaubnis erhalten haben, haben wir uns ein ehrgeiziges Zeil gesteckt. Zusammen mit unseren Partnerfirmen und Bewerbern möchten wir 200 neue Jobs besetzen.
Vor kurzem erreichte uns ein unscheinbarer Umschlag der Regionaldirektion der Bundesagentur mit einem für Zeitarbeitsunternehmen sehr wichtigem Dokument: Die unbefristete Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung.
In den Medien wird derzeit intensiv darüber diskutiert, ob und wie Jobcenter gegen Arbeitgeber vorgehen, die sittenwidrige Löhne zahlen. Beklagt wird dabei, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) den Grenzwert für Lohnwucher mit drei Euro je Stunde viel zu niedrig angesetzt habe. Dazu stellt die BA klar: Im Interesse der Steuerzahler prüft die BA, ob zusätzliche Sozialleistungen deswegen gewährt werden müssen, weil das Arbeitsentgelt offensichtlich sittenwidrig ist.
Der Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) und die Christlichen Gewerkschaften haben am 11.02.2010 bei ihren Verhandlungen eine Einigung über einen neuen mehrgliedrigen Tarifvertrag für die Zeitarbeitsbranche erzielt. "Das waren die schwierigsten Verhandlungen, die ich jemals führen musste", sagte Helmut Syfuß, Sprecher des AMP-Tarifausschusses und Vizepräsident des AMP, am 12. Februar 2010 in Berlin. "Wir mussten bis an unsere absolute Schmerzgrenze - und teilweise darüber hinaus - gehen, um mit den Christlichen Gewerkschaften überhaupt eine Einigung erzielen zu können."
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