Am Rande der Messe E-world energy & water in Essen wurde im Februar vom ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie die Kampagne "Pro Smart Metering" gestartet. Ziel war und ist es, dem Verbraucher transparent zu machen, welche Zusatzinformationen und welchen Nutzen die "Smart Meter" genannten neuen Zähler bringen. Anlässlich derLight+Building hat der Verband seine Forderung wiederholt, dass "Smart Meter" die konventionellen Zähler für Strom und Gas möglichst schnell flächendeckend ablösen sollten.
Mieter zahlen in Deutschland durchschnittlich 2,16 Euro pro Quadratmeter im Monat für Betriebskosten. Rechnet man alle denkbaren Betriebskostenarten zusammen, kann die so genannte zweite Miete bis zu 2,91 Euro pro Quadratmeter und Monat betragen. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen Betriebskostenspiegel, den der Deutsche Mieterbund jetzt auf Grundlage der Abrechnungsdaten des Jahres 2008 vorgelegt hat. Für eine 80 Quadratmeter große Wohnung mussten bei Anfallen aller Kosten 2.793,60 Euro im Jahr 2008 nur an Betriebskosten aufgebracht werden. Das sind 4,7 Prozent mehr als noch im Abrechnungsjahr 2007.
Die Feinstaubemissionen moderner Ölheizungen sind bemerkenswert gering. Beim Betrieb mit schwefelarmem Heizöl liegt die Feinstaubbelastung von Ölheizungen sogar auf vergleichbar niedrigem Niveau wie die von Erdgasheizungen. Holzpelletheizungen hingegen verursachen bis zu 1200mal mehr Feinstaub als Öl- und Gasheizgeräte. Und auch beim Ausstoß von Kohlenmonoxid (CO) und Stickoxiden (NOx) schneiden Öl- und Gasheizkessel deutlich besser ab als Pelletheizungen - das sind zentrale Ergebnisse einer Studie, die im Auftrag des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) an der Universität Stuttgart durchgeführt wurde.
Haushalte mit einer Ölheizung mussten 2009 weniger Geld für ihren Brennstoff ausgeben als Haushalte mit einer Gasheizung. Im bundesweiten Jahresmittel 2009 kostete eine 3000-Liter-Partie Heizöl 1622 Euro. Für die vergleichbare Menge Erdgas (33.540 kWh plus Grundgebühr) mussten im Jahresdurchschnitt 623 Euro mehr, insgesamt 2245 Euro gezahlt werden.
Energiesparen steht bei Eigentümern und Mietern hoch im Kurs. Was bisher oft fehlte, sind gezielte Informationen, mit deren Hilfe Wohnungsnutzer ihren Wärme- und Wasserverbrauch realistisch einordnen können. An diesem Punkt setzt Minol an: Mit der klassischen Betriebskostenabrechnung bekommt jeder Nutzer jetzt eine Verbrauchsanalyse. Die zweiseitige Information wertet Verbrauch und Kosten der einzelnen Sparten - Wärme, Warmwasser und Kaltwasser - in Form leicht verständlicher Grafiken aus.
Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2009 kräftig gesunken. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) lag der Verbrauch mit 13.281 Petajoule (PJ) (453,1 Mio. t SKE) um 6,5 Prozent unter dem des Vorjahres. Wesentlichen Einfluss auf den ungewöhnlich starken Abwärtstrend hatte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Da energieintensive Grundstoffindustrien in besonderem Maße von der Konjunkturentwicklung betroffen waren, ging der Energieverbrauch stärker zurück als das Bruttoinlandsprodukt. Das erreichte Verbrauchsniveau ist das niedrigste seit Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
Bei der Erdöl- und Erdgasförderung fallen jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen radioaktiv verseuchter Rückstände an - allein in Deutschland sollen es tausend bis zweitausend Tonnen pro Jahr sein. Für einen Großteil fehlt der Nachweis der sicheren Entsorgung. Das ergaben Recherchen des WDR. Die Öl- und Gasindustrie scheint das Problem bis heute vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen.
Rheingas, einer der führenden Anbieter für die dezentrale Energieversorgung und nachhaltige Energienutzung im Bereich Flüssiggas, fördert den Einbau und die Inbetriebnahme Strom erzeugender Heizungen (BHKW), Brennwertheizungen und Gaswärmepumpen mit einem einmaligen Zuschuss von 500 Euro. Das hat das Unternehmen an seinem Hauptsitz in Brühl bei Köln mitgeteilt.
Google und Yello Strom, eine hundertprozentige Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, ermöglichen Hausbewohnern bzw. Gebäudebetreibern einen weiteren Blickwinkel auf ihren Stromverbrauch. Als erstes europäisches Unternehmen bietet Yello in ganz Deutschland einen "intelligenten Stromzähler" an und kooperiert mit Google beim "Google PowerMeter". Der Google PowerMeter ist ein so genanntes "Gadget", das Google-Nutzer auf ihrer persönlichen iGoogle-Homepage installieren können. Yello bietet den Sparzähler online seit Ende 2008 an, der auf dem PC des Kunden den Stromverbrauch in den eigenen vier Wänden sichtbar macht - sekundengenau und in 15-minütigen Intervallen mit einer zusätzlichen Gesamtübersicht.
Sandra Kreuch, Mutter von 4 Kindern (Zwillinge 10 Monate, Sohn 6 Jahre, Tochter 10 Jahre), steht Ihnen mit Rat & Tat rund um das Thema "Babys / Kinder" zur Seite.
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