Die neue Ausgabe des Passivhaus Kompendiums ist erschienen. Das Jahresmagazin informiert informationsaktive Bauherren aber auch Fachleute über zahlreiche Aspekte des besonders energieeffizienten Passivhauses.
Nach einer aktuellen Analyse des Energiemanagers Techem ist der Heizölverbrauch (ohne Energie für Warmwasser) von 107 untersuchten Städten deutlich zurückgegangen. In der Heizperiode 1998/99 lag der Verbrauch bei durchschnittlich 17,55 Litern pro Quadratmeter Wohnfläche (l/m²), zehn Jahre später reduzierte sich dieser Wert auf 14,65 l/m². Im Vergleich zu 2007/08 (14,0 l/m²) ist zwar ein witterungsbedingter Anstieg zu verzeichnen, jedoch ist der Trend eines gesunkenen Energieverbrauchs über die Jahre hinweg deutlich zu erkennen.
Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2010 wohl um mehr als 4 Prozent gestiegen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen bzw. AGEB) geht davon aus, dass infolge des guten Konjunkturverlaufs sowie der kühlen Witterung zu Beginn und am Ende des Jahres der Energieverbrauch in Deutschland eine Höhe von 14.012 Petajoule (PJ) beziehungsweise 478,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) erreichen wird. Das sind 549 PJ oder knapp 19 Mio. t SKE mehr als im Vorjahr. Damit kehrt der Verbrauch aber noch nicht auf das Niveau vor dem konjunkturellen Einbruch des Jahres 2008 zurück:
Einen großen Teil des Jahres über schenken weder Mieter noch Eigentümer der Heizungsanlage einer Immobilie besondere Aufmerksamkeit. Doch kaum beginnen die kälteren Monate, dann kann jedes verdächtige Gluckern in den Heizkörpern plötzlich eine tiefere Bedeutung erlangen. Ein längerfristiger Ausfall der Wärmeversorgung kann unter Umständen sogar zur Unbenutzbarkeit der Wohnung führen. Fast immer waren bei den folgenden acht Fällen, über die deutsche Gerichte verhandeln mussten, elementare Interessen von Eigentümern und Mietern betroffen.
Die KfW Bankengruppe will ab 1. März 2011 neben umfassenden Sanierungen auch wieder einzelne energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen fördern, die der Energiebilanz eines Wohngebäudes zugute kommen - wie Dämmung, Austausch der Fenster oder Erneuerung der Heizungsanlage. Im Rahmen der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgelegten Förderprogramme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren (CO2-Gebäudesanierungsprogramm) werden Eigentümer mit zinsgünstigen Krediten oder attraktiven Investitionszuschüssen unterstützt. Dabei bleibt es bei dem Grundsatz: Je besser der erreichte Energiestandard nach Sanierung, umso attraktiver die Förderung.
Das anhaltende Wirtschaftswachstum in Deutschland führt zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Gas und Strom: Der Absatz ist in den ersten drei Quartalen 2010 um rund 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Das meldet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nach ersten Erhebungen. Mit diesem Verbrauchszuwachs werde allerdings noch nicht das Niveau vor Beginn der Wirtschaftskrise erreicht. Laut BDEW wurden durchschnittlich gut drei Prozent weniger Gas und Strom verbraucht als vor dem Konjunkturtief. Hierbei wirke sich aber auch die verbesserte Energieeffizienz aus.
Gut geplant ist halb gespart! Das EnEV-Beratungstool von Buderus will von jetzt an nicht nur bei der Auswahl geeigneter Heizsysteme für den Neubau helfen, sondern lässt sich nun auch bei Modernisierungen einsetzen. Die kostenlose Software gibt überschlägig den Primärenergiebedarf, die Energiekosten und die zu erwartenden CO2-Emmissionen von Ein- und Zweifamilienhäusern an. Für den Neubau informiert sie zusätzlich, inwieweit die Werte mit der Energie-Einsparverordnung (EnEV) vereinbar sind.
Wie die Messe Frankfurt heute (30.11.) gemeldet hat, ist das Messegelände ein gutes viertel Jahr vor Beginn der ISH ist komplett belegt. Über 2.300 Firmen werden demnach 2011 auf der Weltleitmesse für Sanitärlösungen, Baddesign, Heiz- und Klimatechnik in Kombination mit erneuerbaren Energien rund 250.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche - und damit das gesamte Messegelände - belegen. Die Messegesellschaft rechnet mit über 200.000 Besuchern.
Die zukünftige inhaltliche Ausrichtung des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) war zentrales Thema der IWO-Mitgliederversammlung am 11.11.2010 in Hamburg. "Angesichts der gegenwärtigen Rahmenbedingungen für den Brennstoff Heizöl und der energiepolitischen Vorhaben der Bundesregierung für den Wärmemarkt muss sich das IWO mit seinem Know-how stärker in der politischen Diskussion engagieren", sagte der neue IWO-Vorstandsvorsitzende Stefan Brok (hauptberuflich Vorsitzender der Aral AG). In Abstimmung mit den Verbänden der Mineralölwirtschaft will sich das Institut künftig auch politischen Entscheidern und Meinungsbildnern widmen. "Die Parole 'weg vom Öl' findet zu viele Befürworter. Auch deshalb, weil kein Politiker ernsthaft widerspricht", betonte Brok.
Einigen Mietern gingen (oder gehen noch) 2010 Heizkostenrechnungen zu, die erstmals das Beiblatt der Richtlinie 2077 "Verbrauchskostenabrechnung für die Technische Gebäudeausrüstung; Verfahren zur Berücksichtigung des Rohrwärmeanteils" berücksichtigen. Dadurch kann es zu teilweise deutlichen Kostenverschiebungen kommen.
Sandra Kreuch, Mutter von 4 Kindern (Zwillinge 10 Monate, Sohn 6 Jahre, Tochter 10 Jahre), steht Ihnen mit Rat & Tat rund um das Thema "Babys / Kinder" zur Seite.
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