Zu dem "Preis des Deutschen Stahlbaues 2010" und dem "Förderpreis des Deutschen Stahlbaues 2010" sind Dokumentationen erschienen, die aktuell in begrenzter Stückzahl kostenfrei erhältlich sind.
Mit einer prognostizierten Rohstahlproduktion von etwa 44 Millionen Tonnen im Gesamtjahr 2010 hat die deutsche Stahlindustrie den Einbruch aus den Jahr 2009 schneller überwunden als erwartet. Angesichts eines gesamtwirtschaftlichen Aufschwungs, guter konjunktureller Aussichten bei den wichtigsten Kundenbranchen und moderater Lagerbestände geht die Wirtschaftsvereinigung Stahl für 2011 von einer weiter steigenden Stahlkonjunktur aus. Getrübt werden die guten Aussichten allerdings durch einen massiven Anstieg der Rohstoffkosten. Vor allem die Eisenerzpreise erreichten 2010 ein noch unbekanntes hohes Niveau und stiegen allein im ersten Kontraktquartal um 91 Prozent.
Der 12. Deutsche Verzinkerpreis wird differenzierter: Erstmals in seiner mehr als zwanzigjährigen Geschichte vergibt der Industrieverband Feuerverzinken den "Verzinkerpreis für Architektur und Metallgestaltung", wie seine komplette Bezeichnung lautet, in zwei getrennten Kategorien und mit erhöhtem Preisgeld.
Am 29. Oktober 2010 ist im Junius-Verlag Hamburg die fünfte Ausgabe des von der Bundesingenieurkammer herausgegebenen Jahrbuchs Ingenieurbaukunst erschienen.
Stahl ist der Schlüssel für viele neue Bauwerksgenerationen. Das vollständige Recycling am Ende der Nutzungsdauer ohne Qualitätsverlust kennzeichnet Stahl als regenerativen Baustoff. Auch im Verbund und Zusammenwirken mit anderen Baustoffen ist er nahezu unersetzlich. Die Bedeutung von Stahl wird in Zukunft vermutlich noch zunehmen. Denn um die von der Politik angestrebten Umweltziele zu erreichen und das nachhaltige Bauen voranzutreiben, werden an Bauprodukte und Bauweisen immer strengere Anforderungen formuliert, für die der Baustoff Stahl vielfältige Lösungen bietet. Hierüber können sich Besucher der BAU in München vom 17. bis 22. Januar 2011 in Halle B2 informieren.
Auf dem Deutschen Stahlbautag, der vom 7.-8. Oktober 2010 in Weimar stattfand, sendete die Branche positive Aufbruchsignale. Die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung gibt auch dem Stahlbau wieder Impulse. Die Produktion ging zwar in 2009 erwartungsgemäß um 12,7% auf 1,986 Mio Jahrestonnen zurück, sie lag damit aber immer noch um 13,5% über dem langjährigen Durchschnitt von ca. 1,75 Mio. Für 2010 wurden die ursprünglichen Prognosen auf 1,85 Mio. Tonnen angehoben, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um rd. 7% entsprechen würde. Dabei muss beachtet werden, dass der Stahlbau gegenüber der gesamten Bauwirtschaft mit zeitlicher Verzögerung reagiert und durch den schwachen Wirtschaftsbau und politische Unsicherheiten beim Kraftwerksbau besonders betroffen ist. Allerdings sehen die Kraftwerksbauer den Markt im europäischen Ausland und international mittelfristig durchaus positiv.
"Mit der Belebung der Weltkonjunktur rollt eine neue vom Ausland getriebene Baumaterialpreiswelle auf die deutsche Bauwirtschaft zu. Wie schon vor zwei Jahren stehen die Unternehmen vor dem Problem, unkalkulierbare Risiken in ihre Angebote einpreisen zu müssen. Wir brauchen deshalb so schnell wie möglich eine grundlegende Reform der Stoffpreisgleitklauseln." Diese Auffassung vertrat am 24. August 2010 in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, anlässlich der Veröffentlichung der Erzeugerpreise durch das Statistische Bundesamt:
Die Europäische Kommission hat gegen 17 Spannstahl-Hersteller ein Bußgeld in Höhe von 518.470.750 Euro verhängt. Das Kartell dauerte mindestens 18 Jahre (bis 2002) und erstreckte sich auf alle damaligen Mitgliedstaaten der Europäischen Union bis auf drei. Die Kommission hat entschieden, dass die Hersteller das Verbot der Europäischen Union von Unternehmensvereinigungen und aufeinander abgestimmten Verhaltensweisen gebrochen haben. Als Spannstahl werden Metalldrähte und Litzen aus Bewehrungswalzdraht bezeichnet, die z.B. zum Vorspannen von Beton für Bodenplatten, Balkone oder Brücken verwendet werden.
Bereits zum 12. Mal seit 1988 wird der Ingenieurbau-Preis vergeben. Als Initiator hat sich der Verlag Ernst & Sohn zum Ziel gesetzt, mit der Vergabe des Ingenieurbau-Preises dazu beizutragen, die Akzeptanz und Würdigung klassischer Bauingenieurleistungen zu erhöhen, die in enger Zusammenarbeit mit Bauherren, Architekten und allen am Bau Beteiligten zu herausragenden Lösungen geführt haben. Bewertungskriterien im weitesten Sinn sind die "vier F":
Sandra Kreuch, Mutter von 4 Kindern (Zwillinge 10 Monate, Sohn 6 Jahre, Tochter 10 Jahre), steht Ihnen mit Rat & Tat rund um das Thema "Babys / Kinder" zur Seite.
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