Die deutsche Wohnungswirtschaft beklagt zunehmend, dass die Baukosten seit Verschärfung der EnEV deutlich gestiegen seien. Wie der Verband privater Bauherren festgestellt hat, ist die Höhe der zusätzlichen Kosten aber auch abhängig vom jeweiligen Energiekonzept. Eine energiesparende und zugleich bemerkenswert wirtschaftliche Konstruktionslösung bietet Planern und Architekten u.a. die Spannbeton-Fertigdecke. Dabei können Bauteile mit integriertem Heiz- und Kühlsystem auch für eine kostengünstige Regelung der Raumtemperatur sorgen. Parallel verhindert eine Bodenplatte mit gebrauchsfertiger Wärmedämmung unkontrollierte Wärmeverluste in Keller und Erdgeschoss. Dank Vollmontage gelten derartige Systeme als Garanten für äußerst rationelle Bauabläufe; und ein ressourcenschonender Materialeinsatz kann zudem die Kosten um ein Weiteres senken.
Neues Drucklager für mehr Wärmedämmung: Der Bauteilehersteller Schöck aus Baden-Baden hat den "Schöck Isokorb XT" verbessert. Das eingesetzte Drucklager mit dem neuen Zuschlagstoff "Kronolith" verbessert die ohnehin guten wärmedämmenden Eigenschaften des Balkonanschluss-Elementes. Die Produktpalette ist zudem erweitert worden: So eignet sich der Isokorb XT jetzt auch für den Anschluss von auskragenden Balkonen mit Höhenversatz und für den Anschluss an eine Stahlbetonwand. Gleichzeitig erfüllt der optimierte Schöck Isokorb XT - wie das Vorgängermodell - die Anforderungen an eine "Wärmebrückenarme Konstruktion". Dies bestätigt auch das neue Zertifikat vom Passivhaus Institut in Darmstadt.
Trapezprofildächer sind eine weit verbreitete Dacheindeckung für große Gebäude, u.a. Hallen- und Lagerbauten. Das Material ist preiswert, schnell und einfach für große Flächen zu verarbeiten. Leider erfüllen Trapezprofildächer ohne zusätzliche Maßnahmen keinerlei Brandschutzanforderungen.
Die Feuerwehr weiß: Im Brandfall sind Holzbalken widerstandsfähiger als Stahlträger, denn die verkohlende Oberfläche des Holzes bewirkt einen gewissen Eigenschutz. In der Praxis wird allerdings ebenso deutlich, dass auch dieser Eigenschutz sukzessive aufgezehrt wird und dann die gesamte Immobilie den Flammen preisgegeben werden muss.
Er spart rund ein Viertel Lohnkosten, kommt mit halb so viel Kranzeit aus und kann die Transport- und Logistikkosten um bis zu 70 % reduzieren - so bewirbt Harsco Infrastructure (vormals Hünnebeck) seinen weltweit ersten Stahlrahmen-Deckentisch namens "Topmax".
Die deutsche Zement- und Betonindustrie will mit dem "Planungsatlas für den Massivbau" auf der DEUBAU 2010 eine Erweiterung des bekannten Wärmebrücken- und Konstruktionsatlas vorstellen.
Ein ganzheitliches Konzept rund um Fitness, Gesundheit und Wellness verspricht das Sportcenter Rückgrat in Donaueschingen. Für ihr Angebot haben die Betreiber zusammen mit ihrem Architekten Dipl.-Ing. Günter Limberger eine maßgeschneiderte Hülle konzipiert und gebaut. Nachhaltig und komplett CO2-neutral soll das Gebäude den hohen Anspruch des Bauherrn widerspiegeln:
Forscher der Bauhaus-Universität Weimar suchten nach Wegen, um Decken- und Wandbauteile aus Holz und Beton nachhaltiger zu machen. Mit der Kombination aus Holzbrett-Stapeln und Anhydrit-Estrich haben sie offensichtlich nicht nur eine sehr ökologische und ökonomische Lösung gefunden. Die neuartigen hybriden Verbundelemente zeichnen sich wohl auch durch ihre sehr gute Tragfähigkeit und insbesondere durch hervorragende bauphysikalische Eigenschaften aus.
Heute werden schätzungsweise 30% aller neu errichteten Büro- und Verwaltungsbauten mit thermisch aktiven Deckensystemen ausgestattet. Verbreitet ist die Meinung, dass sich diese Technik nur mit massiven Betondecken realisieren lässt. Und auch hinsichtlich der passiven Wärmespeicherung hält sich die Auffassung, dass sich zuallererst schwere Massivdecken aufgrund ihrer höheren Speichermasse hierfür eignen würden. Dem Planer bieten sich aber durchaus Alternativen. Untersuchungen der RWTH Aachen zeigen nämlich, dass bereits mit einer Betonschicht von 5 - 10 cm die notwendige Speicherwirkung erreicht wird; und über diese Speichermasse verfügen auch Stahlverbunddecken.
Für Haustechnikplaner und -installateure sind Flachdecken beinahe das Paradies, kann doch die immer stärker zunehmende Menge von Kanälen, Rohren und Leitungen ohne Unterbrechung durch störende Unterzüge in einer Ebene direkt unter der Decke montiert werden. Auch der Betonbau profitiert von der Zeit und Kosten sparenden Bauweise mit Flachdecken, weil sich der erhöhte Schalungsaufwand für Verstärkungen und Auflager im Stützenbereich sowie die Geschosshöhen insgesamt minimieren lassen.
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