Mit einer prognostizierten Rohstahlproduktion von etwa 44 Millionen Tonnen im Gesamtjahr 2010 hat die deutsche Stahlindustrie den Einbruch aus den Jahr 2009 schneller überwunden als erwartet. Angesichts eines gesamtwirtschaftlichen Aufschwungs, guter konjunktureller Aussichten bei den wichtigsten Kundenbranchen und moderater Lagerbestände geht die Wirtschaftsvereinigung Stahl für 2011 von einer weiter steigenden Stahlkonjunktur aus. Getrübt werden die guten Aussichten allerdings durch einen massiven Anstieg der Rohstoffkosten. Vor allem die Eisenerzpreise erreichten 2010 ein noch unbekanntes hohes Niveau und stiegen allein im ersten Kontraktquartal um 91 Prozent.
Wie müssen sich Architektur, Ingenieurwesen und Bauweise entwickeln, damit Nachhaltigkeit automatisch in die Art und Weise eingeht, wie gebaute Umwelt entworfen, gebaut, genutzt und recycelt wird? Diese herausfordernde Frage war die Kernfrage des 3. Internationalen Holcim Forums in Mexiko-Stadt und die Inspiration für "Die Neuerfindung des Bauens". Das 440-seitige Buch enthält Artikel und Fallstudien von 38 international renommierten Architekten, Ingenieuren und Wissenschaftlern - darunter Keller Easterling, Bjarke Ingels, Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal, Amory Lovins, Elinor Ostrom, Jeremy Rifkin, Michel Rojkind, Werner Sobek und Michael Sorkin. Das Buch wurde bei drei Veranstaltungen eingeführt, bei denen die Schweizer Eidgenössische Technische Universität (ETH Zürich), die Universidad Iberoamericana (UIA) in Mexiko-Stadt und das Architekturforum Aedes in Berlin Gastgeber waren.
Keine Werbeveranstaltung, sondern Vermittlung wichtigen Know-Hows in den Bereichen Beton-Systemschalungen, Betontechnologie, Unterstützungssysteme und Schalungsplanungs-Software - das versprechen die ganztägigen Paschal Bauseminare, die 2011 mittlerweile das fünfzehnte Mal stattfinden werden.
Es ist ein Jahrhundertprojekt, das Ende der 90er Jahre des letzten Jahrtausends an mehreren Stellen in Angriff genommen wurde. Ab 2017 sollen Züge mit bis zu 250 km/h den Gotthard-Basistunnel durchfahren (sieheGoogle-Maps). In planerischer Hinsicht werden die Gähler und Partner AG, nach einem fliegenden Software-Wechsel hauptsächlich unterstützt von Allplan Ingenieurbau, dann einen beträchtlichen Anteil am finalen Erfolg für sich verbuchen können.
Bereits zum 5. Mal lud Holcim Deutschland zum Beton-Forum ein, das diesmal im Hamburger Curio-Haus ausgerichtet wurde. Der Einladung unter dem Motto "Beton-Innovationen" waren über 280 Fachleute aus der Bauwirtschaft gefolgt. Als Moderator führte, wie schon die Jahre zuvor, der Journalist Peter von Sassen vom NDR durch die Veranstaltung. In seinem Grußwort betonte Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG, dass Beton sein Potenzial noch nicht erreicht habe und Innovationen von großer Bedeutung seien, um langfristig am Markt bestehen zu können.
Unter dem Schwerpunktthema "Energie" behandelt der Beton-Kalender 2011 in mehreren Beiträgen Planung und Entwurf von baulichen Anlagen, die der Energiegewinnung dienen. Dabei werden zum notwendigen Verständnis der besonderen Lasteinwirkungen jeweils einführend die Technik, Typen und Leistungsklassen beschrieben, und anschließend die Betontragwerke erläutert.
Das Einfärben von Beton durch Pigmente ist kein neues Verfahren. Doch dank betontechnologischer Fortschritte erfreuen sich Farbbetone bei Architekten, Planern und Bauherren heute besonderer Beliebtheit. Mit eingefärbtem Beton erzielt man ein weit dauerhafteres Farbergebnis als mit einem nachträglichen Anstrich und weit intensivere Farben als durch farbige Gesteinskörnungen allein. Damit die Betonfarbe den Vorstellungen entspricht, sind allerdings Erfahrung und Know-how bei der Betonherstellung unverzichtbar, denn es gilt verschiedene Einflüsse richtig zu steuern.
Der Kontrast könnte kaum größer sein: Einen Steinwurf von der altehrwürdigen London Bridge entfernt wird zurzeit ein gigantischer, futuristischer Wolkenkratzer gebaut. Er heißt "The Shard" ("Die Scherbe"), ist komplett verglast und hat die Form einer steilen Pyramide. Mit 310 Metern Höhe soll er bei seiner Fertigstellung im Jahre 2012 das zweithöchste Gebäude Europas sein (siehe auchGoogle-Maps). Beim Bau kommen/kamen speziell abgestimmte Betonzusatzmittel (von BASF) zum Einsatz. Sie sorgten zum Beispiel beim Gießen des Fundaments dafür, dass fast 5.500 Kubikmeter Beton in einem ununterbrochenen Guss verarbeitet werden konnten - ein Rekord in der britischen Baugeschichte.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist mit seinem umweltschonenden und energiesparenden Zement Celitement einer der Gewinner des Deutschen Materialeffizienz-Preises des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Verglichen mit herkömmlichen Verfahren zur Zementherstellung verspricht diese KIT-Entwicklung enorme Energieeinsparungen sowie eine deutlich günstigere Emissionsbilanz. Mit dem Preis zeichnete Staatssekretär Jochen Homann am 17.11. vier mittelständische Unternehmen und eine Forschungseinrichtung für ihre innovativen Ideen und Prozesse aus. Das KIT erhielt den Preis für seine anwendungsorientierte Forschung zur Verbesserung der Materialeffizienz.
Sandra Kreuch, Mutter von 4 Kindern (Zwillinge 10 Monate, Sohn 6 Jahre, Tochter 10 Jahre), steht Ihnen mit Rat & Tat rund um das Thema "Babys / Kinder" zur Seite.
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